Schon im alten Griechenland wurden Pferderennen veranstaltet. Römer, Babylonier, Assyrer, sie alle begeisterten sich für diese Wettbewerbe, an denen Tier und Mensch beteiligt waren. Das schnellste Ross war der ganze Stolz seines Besitzers. Schon sehr früh in der Antike erhielt der Sieger ein Preisgeld und einen Pokal.

Aus dem Jahre 1522 liegen die ältesten dokumentierten Hinweise auf Pferdewetten in Frankreich vor. Damals war eine Pferdewette ein sehr umständlicher Vorgang. Wer heute auf ein Pferd setzen möchte, der benutzt einfach seine Unibet Sport App und macht den Einsatz in Sekundenschnelle. Diverse Webseiten geben dabei Hilfestellung und bieten wichtige Informationen. Ähnlich wie beim Aktienmarkt ist das Setzen auf Sieg oder Platz kein bloßes Fischen im Trüben. Wer sich mit dem richtigen Insiderwissen versorgt und die Wettkämpfe intensiv verfolgt, der kennt seine Favoriten genau und baut seine Gewinnchancen durch systematische Analyse auf. Ein Quäntchen Glück gehört jedoch dazu, aber das ist bei Aktien nicht anders.

Trab oder Galopp

Bei den Pferderennen wird zwischen Trabrennen und Galopprennen unterschieden. Bei Galopprennen ist die Wahl der Gangart nicht vorgeschrieben. Da jedoch die schnellste Fortbewegungsart der Galopp ist, werden diese Rennen natürlich immer im Galopp absolviert. Die Reiter sind dabei entweder professionelle Jockeys oder Amateure. Englische Vollblutpferde stellen die bevorzugte Rasse bei Galopprennen dar, jedoch auch für Araber, Halbblüter und manchmal sogar Ponys werden Galopprennen ausgeschrieben.

Anders verhält es sich bei den Trabrennen. Hier ist ausschließlich die Gangart Trab erlaubt. Abweichungen werden streng sanktioniert und ein Pferd, das versucht, in den Galopp zu verfallen, muss das Rennen sofort verlassen. Die meisten Veranstaltungen dieser Art werden mit den Eintrittsgeldern und Wetteinsätzen der Zuschauer finanziert. Auch die Preisgelder für die besten Pferde und Jockeys stammen aus diesen Quellen. Galopp- und Trabrennen sind bei den wettfreudigen Besuchern am beliebtesten.

Moderne Buchmacher arbeiten online

Ursprünglich wurden die Wetteinsätze nur direkt am Schauplatz gemacht, mit der Zeit übernahmen Buchmacher und Wettbüros einen Teil dieser Tätigkeit. Ein seriöser Buchmacher garantiert die Auszahlung der nach einem bestimmten Algorithmus errechneten Quote. Dabei bedienen sich maßgebliche Buchmacherfirmen statistischer Methoden aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Da die meisten Wetten heutzutage online abgegeben werden, verlieren die klassischen Wettbüros immer mehr an Bedeutung. Auch die Online-Buchmacher gehen mitunter ein großes Risiko ein, da sie mit beträchtlichen Wetteinsätzen handeln. Um sich und ihre Kundschaft vor zu hohen Verlusten zu schützen, limitieren sie die Wetteinsätze bisweilen oder orientieren sich an den Trends der internationalen Wettbörsen.

Um in Deutschland legal als Buchmacher arbeiten zu können, wird eine Lizenz benötigt. Das gilt nicht für Buchmacheragenturen, die in Steueroasen wie Malta oder Gibraltar ansässig sind.